Tausende von Kilometern – 1&1 Glasfasernetz wächst in rasanter Geschwindigkeit

Seit 2017 war es ruhig geworden um das Glasfasernetz von 1&1. Doch nun kehrt der Internet- und Telefon-Anbieter mit massiver Gewalt zurück.

Der neue Stand der Dinge: Allein in den letzten drei Jahren ist die Reichweite des Netzes um mehrere hundert Kilometer angewachsen. Inzwischen ist die ganze Republik mit dem eigenen Netz des Unternehmens, welches ursprünglich von Versatel übernommen wurde, überzogen.

Nun reckt der Konzern sich nach den Großstädten und Ballungsräumen auch den dünn besiedelten ländlichen Regionen entgegen.

Geht es nach dem Willen von United Internet – dem Mutterkonzern hinter der Marke – dannsollen bis 2025 auch die meisten Kleinstädte und viele Dörfer von gigabitschnellem Internet profitieren.

Ungeahnte Dimensionen

Werfen wir einen Blick zurück ins Jahr 2017. Damals betrug die Gesamtlänge des Netzes rund 41.644 Kilometer.

Über 250 Städte waren seinerzeit angeschlossen, darunter allein 19 der 25 größten Metropolen des Landes.

Heute – 2019 – sind es rund 62.000 Kilometer und inzwischen sind alle Großstädte des Landes sowie viele Metropolregionen um diese herum, vom Glasfasernetz des Konzerns erfasst. Millionen Haushalte können also inzwischen von ultraschnellen DSL-Anschlüssen von 1&1 profitieren. Die Zahl wächst stetig weiter und nun greift der Konzern noch weiter aus.

In den kommenden Jahren – bis 2025 – möchte man auch viele Kleinstädte und Dörfer erfassen und an das schnelle Netz anbinden. Diese Regionen waren beim bisherigen Ausbau noch ausgeschlossen gewesen.

Nun möchte man dies ändern und auch diese Gebiete versorgen, denn inzwischen hat sich die Erweiterung auch in den Bilanzen rentiert.

Zeit also, den nächsten Schritt zu gehen. Allerdings kommt es nun darauf an, wesentliche größere Distanzen zu überbrücken.

Bisher wurden die Leitungen Schritt für Schritt nur um wenige hundert Meter verlängert. Beim aktuellen Vorhaben müssen aber kilometerlange Strecken an neuen Strängen verlegt werden.

Funkstrecken möglich

Die Entscheidung jetzt die ländlichen Regionen zu versorgen, kommt nicht von ungefähr. Um sich den recht kostenintensiven Ausbau mit Erdleitungen und umfassenden Ausschachtungsarbeiten zu ersparen, könnten zukünftig auch Funkstrecken genutzt werden.

Die Rede ist dabei natürlich von 5G, denn die dafür erforderlichen Sendeanlagen sind bereits vorhanden und der neue Standard muss nach dem Erwerb der entsprechenden Lizenzen nur noch nachgerüstet werden.

Da sich mit dieser Technik sogar größere Bandbreiten erreichen lassen, als mit der Glasfaser selbst, werden so auch neue Kapazitäten frei, die wiederum für andere Dienste genutzt werden können.

Dieser Schritt ist innovativ und verdeutlicht einmal mehr, wie es 1&1 versteht, aufkommende Technologien perfekt die bestehende Infrastruktur zu integrieren. Natürlich gibt es auch hier einen Haken, denn die bestehenden Masten können nicht wie bisher vorgesehen, für öffentliche Mobilfunkanwendungen genutzt werden.

Daher müssten quasi zusätzliche Transmitter installiert werden, wenn das G Netz auch für andere Bereich in Anspruch genommen werden soll. Allerdings ergibt sich, sollte 1&1 hier eine Lösung finden, daraus der ideale Umstand, dass Festnetz und Mobilfunk noch dichter zusammenwachsen werden.

Eine Entwicklung, die auch von den Kritikern des neuen Standards gerne gesehen wird.

Noch konventionell

Allerdings soll es in den nächsten Monaten und Jahren noch auf konventionelle Art weitergehen.

Dies verwundert nicht, denn die 5G Auktion ist immer noch im Gange und es steht auch noch lange nicht fest, wann die neuen Standards wirklich effektiv genutzt werden können.

Allerdings möchte man im Hause 1&1 die bestehenden Hürden schnelle überwinden und zum praktischen Einsatz übergehen. Mit der Erweiterung der Netze auf diese Art steht in jedem Fall schon ein hervorragender Ansatz im Raum.

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