freenet.tv – die Alternative zu DVB-T

Wenn weder ein Kabelanschluss noch eine Satellitenschüssel zur Verfügung steht, dann ist der terrestrische TV-Empfang mit DVB-T derzeit noch das Mittel der Wahl. Die Technik steht aber unmittelbar vor der Ablösung, denn schon seit 2014 wird in Deutschland Schritt für Schritt der Nachfolgestandard DVB-T2 HD eingeführt, mit dem digitalen Fernsehen über die Antenne möglich ist.

Wie der Name der neuen terrestrischen Übertragung bereits verrät, hält DVB-T2 HD einige Vorteile bereit und ermöglicht endlich auch den Genuss hochauflösender TV-Sender über die Antenne. Es gibt aber auch Nachteile, denn wer ein reines DVB-T-Empfangsteil besitzt, guckt vielleicht schon ab dem 29. März 2017 nur noch auf einen schwarzen Bildschirm.

Der alte DVB-T-Standard wird nach und nach abgeschaltet und für die Nutzung der neuen Technik wird zwingend ein kompatibles Empfangsgerät benötigt. Wer beim Antennenfernsehen die volle Programmvielfalt genießen und auch private TV-Sender empfangen will, kommt außerdem nicht am kostenpflichtigen freenet.tv vorbei.

Ab Sommer 2017 für nur 69 Euro pro Jahr erhältlich

Genau wie beim TV-Empfang via Kabel oder Satellit werden die privaten HD-Sender bei freenet.tv ausschließlich verschlüsselt ausgestrahlt und stehen dementsprechend nicht kostenlos zur Verfügung.

Wer das Programm von RTL, ProSieben, Sat.1, VOX und anderen privaten TV-Sendern genießen möchte, muss dafür ab Sommer 2017 69,- Euro im Jahr oder umgerechnet 5,75 Euro im Monat zahlen, bekommt im Gegenzug aber auch die HD-Ableger der Privatsender ins Wohnzimmer.

+++ wer JETZT abschließt bekommt sogar freenet.tv bis zum 30.06. komplett kostenlos +++

Lediglich die öffentlich-rechtlichen Sender wie ARD, ZDF, KIKA, arte und die diversen dritten Programme werden unverschlüsselt gesendet und somit als terrestrisches Fernsehen frei empfangbar sein – auch in HD-Qualität.

Der Anbieter ist sich der Problematik bewusst, dass die neue Technik zwingend neue Empfangsgeräte voraussetzt und bietet passende Pakete für den Umstieg an. Wer bereits einen modernen LED-Fernseher besitzt, der für den DVB-T2 HD-Empfang geeignet ist, kann für 79,99 Euro ein passendes CI+-Modul erwerben, das entsprechendes Guthaben für drei Monate freenet.tv mitbringt.

Außerdem stehen zahlreiche externe Receiver zur Auswahl, mit denen auch ältere TV-Gerät für das neue HD-TV über die Antenne fit gemacht werden können. Einfache Geräte ohne Zusatzfunktionen sind ab 65 Euro erhältlich, es stehen aber auch hochwertigere Receiver mit HbbTV-Unterstützung oder Aufnahmefunktion zur Verfügung, die rund 100 Euro kosten.

Für einen zuverlässigen Empfang des neuen Antennenfernsehens bietet der Anbieter zudem Innen- und Außenantennen an, mit denen in schwierigen Umgebungen oder ländlichen Gebieten ein Empfang überhaupt erst möglich gemacht wird. Ob eine Außenantenne benötigt wird oder sogar eine Dachantenne Voraussetzung für einen reibungslosen Fernsehempfang ist, kann man auf der Webseite www.freenet.tv mit einem Empfangscheck prüfen.

Bei freenet TV gibt es zum Start 2 Produktvarianten.

freenet TV inkl. Receiver 24 Monate
7,99 €/Monat*
*ab dem 01.07.2017
freenet TV inkl. Receiver 24 Monate
24 Monate Laufzeit
bis zum 30.06.2017 gratis
freenet TV 24 Monate
5,75 €/Monat*
*ab dem 01.07.2017
freenet TV 24 Monate
24 Monate Laufzeit
bis zum 30.06.2017 gratis

Für DVB-T2 HD wird spezielle Hardware benötigt

Das neue Fernsehen ohne Kabel setzt auf völlig neue Technologien und ist mit dem alten DVB-T-Standard nicht kompatibel. Für digitales Fernsehen über die Antenne wird spezielle Hardware benötigt, die HEVC (High Efficiency Video Coding) bzw. H.265 unterstützt.

Seit dem Jahr 2015 verbauen die TV-Hersteller die entsprechende Empfangstechnik in ihren Geräten, weshalb Besitzer eines modernen LED-Fernsehers mit integriertem Triple Tuner unter Umständen Glück haben und terrestrisches Fernsehen auch zukünftig ohne externe Empfangsgeräte nutzen können. In dem Fall wird dann lediglich ein passenden CI+-Modul benötigt, das in den CI+-Slot des TV-Gerätes eingesetzt und mit der freenet.tv-Smartcard bestückt wird. Ob das eigene TV-Gerät bereits für den neuen Standard gerüstet ist, kann man am grünen DVB T2-HD-Symbol erkennen oder in der Bedienungsanleitung nachlesen.

TV-Nutzer, die kein modernes Fernsehgerät mit dem notwendigen HEVC/H.265-Empfänger besitzen, kommen zukünftig für terrestrisches TV nicht um eine Set-Top-Box herum. Ein solcher Receiver empfängt das neue terrestrische Signal, verarbeitet es und leitet es im Normalfall mit einem HDMI-Kabel an den LED-Fernseher weiter. Auch bei einem externen Empfangsgerät kann man nicht wahllos zu einem DVB-T2-Modell greifen, sondern muss explizit auf das DVB-T2 HD-Symbol bzw. die Unterstützung von HEVC/H.265 achten.

Der alte DVB-T-Empfang wird 2017 abgeschaltet

Terrestrisches TV mit der neuen Technik ist seit dem 31. Mai 2016 flächendeckend in Betrieb und bereits an vielen Standorten empfangbar. Schon jetzt werden zahlreiche Ballungsräume mit dem entsprechenden Signal versorgt, weshalb Nutzer bereits mit dem Umstieg beginnen können.

Durch die geplante Abschaltung des alten DVB-T-Signals an vielen Standorten zum 29. März 2017 besteht in vielen Fällen dringender Handlungsbedarf, da sonst ab Frühjahr 2017 kein Antennenfernsehen mehr möglich ist. Lediglich einige öffentlich-rechtliche Sender sollen noch bis 2019 über den bisherigen DVB-T-Standard ausgestrahlt werden.

FAQ DVB-T2 HDAlle Fragen und Antworten zur Abschaltung von DVB-T und zur Umstellung auf die neuen Formate DVB-T2 und DVB-T2 HD in den FAQs.

Bereits jetzt kann man mit dem Fernsehen ohne Kabel sechs Programme in HD-Qualität empfangen. Das Angebot umfasst derzeit neben den beiden öffentlich-rechtlichen Sendern ARD und ZDF auch die vier privaten TV-Angebote RTL, Sat.1, ProSieben und VOX.

Außerdem sind weiterhin die gewohnten DVB-T-Sender in SD-Qualität verfügbar. Am 29. März 2017 kommen dann zahlreiche weitere öffentlich-rechtliche und private TV-Sender in HD-Qualität dazu, sodass das Angebot auf bis zu 40 verschiedene Programme wächst. Wer jetzt umsteigt, profitiert davon, dass die komplette Sendervielfalt noch bis Juni 2017 kostenlos angeboten und erst danach kostenpflichtig wird.

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