Partnerschaft mit energetischem Erfolg – innogy und 1&1 treiben Glasfaserausbau voran

Eigentlich ist das Thema ja schon ein wenig älter, aber derzeit bewegt sich bei 1&1 und innogy, dem innovativen Strom-Anbieter im Öko-Segment, eine ganze Menge.

Schon seit Mitte März treiben beide Unternehmen in Kooperation einen massiven Ausbau der Glasfaserinfrastruktur voran. Dabei bietet 1&1 inzwischen seine Dienste auch über das Breitbandnetz des Stromversorgers an, welches unter dem Namen TelNet firmiert.

Das Joint Venture hat für beide Seiten diverse Vorteile, denn 1&1 kann seine Angebote nun auch Kunden in Regionen zur Verfügung stellen, in denen das Unternehmen vorher nicht aktiv war, während innogy sich über eine höhere Netzauslastung und die Nutzung brachliegender Kapazitäten freuen kann.

Für den Kunden bedeutet all dies vor allem eines – ultraschnelles Internet rückt in greifbare Nähe.

Der zentrale Faktor

Betrachtet man die heutige Welt, dann stellt schnelles Internet einen zentralen Faktor für die Industrie aber auch für einfache Gewerbetreibende und natürlich den Endkunden dar.

Um ein solches Netz für alle potenziellen Kunden zur Verfügung zu stellen, haben innogy und 1&1 einen Kooperationsvertrag geschlossen, der sich sehen lassen kann. Konkret geht es dabei um den Ausbau der Glasfaserinfrastruktur des Netzbetreibers aus Montabaur, welche aber nicht zwangsläufig über die Verlegung neuer Leitungen realisiert wird, sondern auch das hauseigene Datenetz von innogy – das TelNet – inkludiert.

Beide Konzerne verfolgen das gleiche Ziel, welches nicht nur der Steigerung der eigenen Umsätze dient, sondern gleichzeitig auch ein nationales Interesse erfüllt.

So ließ innogy verlauten, dass der Ausbau der Netzinfrastruktur im Breitbandbereich eine nationale Aufgabe sei, die nur mit vereinten Kräften schnellstmöglich erfüllt werden könne.

Ähnlich sieht es auch 1&1, welches mit der Kooperation vor allem das Ziel verfolgt, auch bisher schlecht versorgte Regionen an das Breitbandnetz anzuschließen.

Langfristige Pläne

Dabei gehen die langfristigen Pläne weit über das eigentliche Glasfasernetz hinaus. So steht beispielsweise auch die Anbindung von Funkmasten in strategisch wichtigen Gebieten, an das schnelle 5G Netz zur Debatte.

Hierfür sei ein flächendeckendes Glasfasernetz ebenfalls unerlässlich, ließen beide Konzerne in einem Statement Ende April verlauten. Zudem sollen beide Technologien enge miteinander verzahnt werden, sodass es zukünftig einen schnellen Datenfluss zwischen Mobilfunkmasten und dem Glasfasernetz geben könnte.

Zum Zweck der Erfüllung dieser Ziele sind beide Unternehmen auch bereit, etwas tiefer als gewöhnlich in die Tasche zu greifen. Allein innogy hat sein Investitionsvolumen von rund 100 Millionen Euro in diesem Jahr, bereits mehr als verdoppelt.

Genauso sieht es auch bei 1&1 aus, das Unternehmen hat eine massive Aufstockung seiner entsprechenden Budgets vorgenommen.

Bei den derzeitigen Beträgen soll es nicht bleiben, denn bis zum Ende des Jahres könnten diese noch enorme Höhen erreichen, was auch im Hinblick auf die 5G Auktion von Bedeutung ist. Die bisher erworbenen Frequenzblöcke könnten durch die Partnerschaft effektiv eingesetzt werden, sodass eine schnelle Einführung der Technologie möglich wird.

Kunde profitiert

Bisher können rund eine halbe Millionen Menschen von der Kooperation profitieren. Vor allem in Rheinland-Pfalz, in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen zeigen sich die Menschen erfreut, nun auch Zugang zu den Leistungen von 1&1 erhalten zu können, denn in vielen Gebieten war dies bisher schlichtweg nicht möglich.

Durch die von innogy verwendete Open-Access Technologie kann nun allerdings auch 1&1 die Netze des Unternehmens nutzen und somit hohe Bandbreiten bis zu den Endkunden in den Haushalten ausliefern.

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